Scharfmacher aus der Küche
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- Category: Kochen
- Created on Saturday, 01 October 2011 13:35

Was isst man im siebenten Himmel? Womit treibt man die Flugzeuge im Bauch an, um sie in der Waagrechten den Turbo zünden zu lassen? PENTHOUSE stöbert im Aphrodisiaka-Schrank und geht ans Eingemachte.
Kulinarik und Sexualität sind seit jeher miteinander verwoben. Schon der gute Adam naschte entgegen dem Verbot Gottes am Baum der Erkenntnis, biss in den Apfel und erntete dafür von oberster Stelle die Scham für seine Geschlechtlichkeit. Aphrodisiaka sollen Liebe entfachen, Begierde auslösen und im Idealfall sexuelle Abenteuer in die Wege leiten. Wer heizt sich schon an, um anschließend den Motor für die Autoerotik anzuwerfen? Bereits in der Vergangenheit waren sie dazu angedacht, zum Geschlechtsverkehr zu reizen oder der Unkeuschheit nachzugehen. Nicht selten hieß es auch, sie würden die Menschheit von Impotenz und Frigidität befreien. Schon die Neandertaler gaben Verstorbenen mitunter Dinge aus der Natur oder dem Tierreich mit ins Grab, die heute als lustfördernd gelten. Vibrator war da noch keiner dabei ...
Ein Apfel war es auch, der den Trojanischen Krieg aus löste, da Paris, der Sohn des trojanischen Königs, die goldene Frucht mit der Inschrift „Für die Schönste“ der Göttin Aphrodite übergab, die ihm als Belohnung die schöne Helena versprach. Nach Aphrodites Versprechen entführte Paris Helena aus Sparta. Der gehörnte Gemahl König Menelaos schwor sogleich Rache und rüstete zu einem gewaltigen Feldzug gegen Troja. Ja, der Granatapfel war das Liebesmittel der Antike schlechthin. Die Frucht enthält Piperidin, ein Alkaloid, das, so heißt es, für die leicht anregende Wirkung verantwortlich sei.
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