Peer Kusmagk
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- Category: Interviews
- Created on Monday, 16 May 2011 13:34

Bei jeder Staffel des „Dschungelcamps“ das Gleiche: Moralapostel orten Ekel-TV jenseits des guten Geschmacks, den Zuschauern schmeckt’s trotzdem. Bis zu 8,93 Millionen goutierten die Selbstzerfleischung der angetretenen C-Prominenz im australischen Regenwald, am Ende hievten sie Außenseiter und Ex-Soap-Darsteller Peer Kusmagk auf den Urwald-Thron.
PENTHOUSE: Rund zwei Monate sind seit dem Ende des Dschungelcamps vergangen. Wie lautet – mit ein wenig Abstand – Ihr Fazit? Eine Erfahrung, die Sie nicht missen möchten, oder doch ein Kapitel des Lebensbuches, dessen Aufschlagen Sie sich ersparen hätten können?
PEER KUSMAGK: Nein, ganz im Gegenteil. Sollte ich mal ein Buch schreiben, wird die Zeit im Dschungel garantiert ein eigenes Kapitel bekommen. Das waren definitiv die intensivsten 16 Tage meines Lebens, das sich danach auch in allen Bereichen verändert hat. Mein Camp-Fazit fällt somit durch und durch positiv aus, trotz einiger emotionaler Tiefen und menschlicher Enttäuschungen.
PENTHOUSE: Geldnot, horrende Schulden, dringend notwendiger Karriereschub: Die am häufigsten genannten Beweggründe, weshalb sich Promis entscheiden, die Reise in den Dschungel anzutreten. Was hat Sie zum Mitmachen bewogen?
PEER KUSMAGK: Bei mir waren es weder Geldnot noch Schulden und schon gar keine Überlegung in Sachen Karriereschub. Schließlich gab es meine Karriere vor dem Camp im eigentlichen Sinne nicht mehr. Ich habe einfach wieder das tiefe Verlangen empfunden, vor der Kamera zu arbeiten und Leute zu unterhalten – denn das ist auch der Beruf, den ich gelernt habe.
PENTHOUSE: Was ist dann an den Geschichten über Ihre angeblich angespannte Finanzlage dran?
PEER KUSMAGK: Die sind nicht komplett gegenstandslos, aber es handelte sich in etwa um 18,50 Euro, die zur Vollstreckung ausgesetzt waren. Die gestreuten Gerüchte um meine Pleite entpuppten sich so als reine Zeitungsente, obwohl es mir anfangs, als ich davon in Australien hörte, schon Sorgen bereitete. Bin ich doch ein Typ, der manchmal Briefe ungeöffnet in der Zwischenablage deponiert – und dass mir dabei ausgerechnet ein Brief vom Rechtsanwalt dazwischenrutschte, hat mich meine Büroorganisation überdenken lassen. Aber wie gesagt: Es handelte sich um 18,50 Euro – und die konnte ich von meiner Dschungel-Gage gerade so bezahlen.
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