Zuffenhausen Gladiator
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- Category: Motor
- Created on Wednesday, 07 December 2011 13:56
Mit Ralf Möller im neuen Porsche 911

Der Wettermann hat für Hollywood an diesem Tag nicht gerade rosiges Wetter vorausgesagt. „Cloudy skies and an 80 percent chance of rainshowers“, brummt ein Bass aus dem Radio. Die Nachrichtenansager haben hier immer so wahnsinnig tiefe Stimmen. Für die Leute in Kalifornien sind bereits die 17 Grad tagsüber verdammt frostig. Es ist eben Winter. In Deutschland, der ursprünglichen Heimat von Ralf, fällt um diese Zeit nicht selten Schnee. Aber er lebt ja schon lang nicht mehr in Germany. Er, Ralf Möller, auch bekannt als „Gladiator“. Die Hauptrolle in diesem Filmklassiker machte den einstigen Wettkampf-Bodybuilder zum Hollywoodstar. Solche Menschen leben dann natürlich auch in Los Angeles. Und fahren dort schöne Autos.
Ralfs erstes Auto in Deutschland war ein Volkswagen 1600 L, den er von seinem Vater übernahm. Danach folgte ein Ford Capri. Metallicblau, schwarzes Dach, braunes Leder für 5500 D-Mark. Als er immer durchtrainierter wurde und schließlich 130 Kilo wog, hielt das der Sport-Ford leider nicht mehr aus, die Lehne bog sich unter dem Gewicht des muskelbepackten Hünen immer bedrohlicher nach hinten und lag zuletzt fast auf der Rücksitzbank auf. Der schnelle sportliche Erfolg mit hoch dotierten Fitness-Werbeverträgen und schließlich dem Weltmeistertitel im Bodybuilding erlaubte Ralf Möller dann, bereits mit 24 den ersten Porsche zu fahren, einen 944. Mit 26 folgte ein bordeauxrotes 911er-Cabriolet. Er zählte somit zum überschaubaren Kreis der sehr jungen Porsche-Eigner. Denn einen Porsche fährt man in der Regel erst, wenn man jahrelang erfolgreich im Business war. Also ab 40 oder noch später, als Belohnung für harte Arbeit. So sieht auch Porsche selbst die Kernzielgruppe. Lustiger ist so ein Auto natürlich, wenn man’s früher schafft und jung ist. Obwohl Ralf Möller schon viele tolle Autos hatte in seinem Leben, freut er sich besonders auf den heutigen Tag. Zusammen mit der internationalen Fachpresse ist er von Porsche eingeladen, den brandneuen 911 Carrera als einer der Ersten auszuprobieren. Als Markenbotschafter von Audi fährt er privat eine S8 Limousine. Doch nur in Sportwagen spürt er dieses Stuntman-Kribbeln.
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