Na dann Prost Mahlzeit
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- Category: Reportagen
- Created on Thursday, 02 February 2012 10:00
Abwechslung und unvergessliche Abende sind gefragt: Erst dann ist sie nicht nur satt, sondern auch glücklich. Okay, das muss man mal wissen. Abwechslung kann sie haben – und was für eine ...

Auf PENTHOUSE ist eben Verlass: Im Auftrag der augenscheinlich heiß begehrten Abwechslung begaben wir uns auf Spurensuche, jetteten rund um den Globus, tauchten ein in die gastronomischen Absonderlichkeiten der Moderne – und wurden fündig! Was da mancherorts an Verrücktheiten zwecks innovativer Wege der Nahrungsaufnahme geboten wird, spottet wahrhaft jeder Beschreibung. Der Nachteil: Das in die Brieftasche gerissene Loch lässt sich nicht so ohne Weiteres stopfen. Der Vorteil: Die Locations sind echt saucool, das Futtern mutiert zum Thrill-Ride mit Messer und Gabel. Zähneknirschend müssen wir ihr recht geben: Da kann die Stammkneipe nun wirklich nicht mit!
DINNER IN THE SKY – MAMPFEN
MIT VOGELPERSPEKTIVE
Ein aus Belgien stammendes Franchise-Unternehmen mit Partnern in über 35 Ländern – und alle fliegen drauf. Das hat auch seinen Grund: 50 Meter über dem Erdboden nimmt man Frühstück, Abendessen oder exklusives Galadiner zu sich, die Maximalkapazität beläuft sich auf 22 vogelfreie Gourmets plus eines dreiköpfigen Mitarbeiter-Teams (Kellner, Koch und Entertainer). Wie das funktioniert? Simpel: Einer Achterbahn nicht unähnlich, werden die eventhungrigen Mäuler mittels Gurt gesichert, danach geht’s per Kran ab in die Lüfte. Originalkommentar eines kulinarischen Adrenalin-Junkies gefällig? Bitte sehr: „Die aufregendste Mahlzeit meines Lebens.“ Garantiert ein Lokal, dem Kotztüten nicht schaden würden – und das hat nichts mit der Qualität der gereichten Kost zu tun.
HOSPITALIS – FALLS
ESSEN KRANK MACHT
Noch schräger: Hospitalis, ein Restaurant mit Krankenhaus-Thema. Die Bude in Lettlands Hauptstadt Riga weist optische Ähnlichkeiten mit einem Arzneischrank auf, die lukullischen Leckerbissen werden in Spitalsgeschirr serviert. Die Idee dahinter: Der Gast gilt als Patient, wird auf Wunsch in eine Zwangsjacke gesteckt, das ausschließlich weibliche, langbeinige Bedienpersonal kleidet sich in Krankenschwesternkluft. Sind die Letten noch zu retten? Wer weiß? Doch mit Sicherheit das einzige Speiselokal für Uniform-Fetischisten …
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